Sehr gefragt bei Liebhabern und Händlern sind Fahrräder, die in unabhängigen Online-Tests sehr gute Ergebnisse erzielen. So wurde etwa das BMC Trailfox TF01 im Jahre 2012 von der Fachzeitschrift „bike – das Mountainbike Magazin“ in die Top-15 der besten Fahrräder des Jahres gewählt. Heute, beinahe zehn Jahre später, kannst du dafür vom ursprünglichen Anschaffungspreis immerhin knapp die Hälfte erhalten.
Auch sogenannte Vintage-Fahrräder in ansprechendem Zustand lassen sich gut verkaufen. Die sind weltweit nämlich sehr beliebt. Das gilt besonders für in den 1970ern und 1980ern produzierte klassische Rennräder und Tourenräder.
Gefährte dieser Art verzeichnen in letzter Zeit einen deutlichen Wertanstieg. Seltene Markenfahrräder, die in kleiner Auflage produziert und mit Liebe zum Detail montiert wurden, werden sogar als Wertanlage gehandelt. Das gilt speziell für klassische Manufaktur-Räder, die für professionellen Radsport oder anspruchsvolle Amateurnutzung entwickelt wurden.
Unser Tipp: Durchforste mal Abstellräume, Dachböden oder Keller deines Elternhauses nach Original-Rahmen mit hochwertigen Bestandteilen.
Grundsätzlich gilt: Liebhaber und Sammler achten auf einen möglichst authentischen Zustand des Rads. Wie bei anderen Antiquitäten und Sammlerstücken jagen Rennrad-Kenner hochklassige Originale. Dadurch, dass es sich um Raritäten handelt, verfügen sie auch über ein beachtliches Wertsteigerungspotenzial.
Hierbei gilt zu beachten, dass zusätzliche Umbauten, Neuerungen oder andere Eingriffe wertmindernd sind. Gebrauchsspuren haben denselben negativen Effekt auf den Verkaufspreis.
Besonders hoch im Kurs stehen Rennräder erfolgreicher Radrennprofis. Bist du im Besitz eines solchen Sportgerätes, ist es super gepflegt und verfügt über die originale Ausstattung, kannst du damit sehr gutes Geld machen. Preise jenseits der 1000-Euro-Grenze sind dann keine Seltenheit.
Erfahre hier, ob es sinnvoll ist, ein Kinderfahrrad secondhand zu kaufen.