Wie bei allen Gebrauchtgegenständen solltest du auch bei E-Bikes aus zweiter Hand die Vor- und Nachteile genau abwägen. Deshalb haben wir sie für dich gegenübergestellt.
Vorteile eines gebrauchten E-Bikes
Neue E-Bikes sind recht kostspielig. Möchtest du nicht zu tief in die Tasche greifen, lohnt es sich meistens, nach einem gebrauchten Modell zu suchen. Manche Fabrikate gibt es auch gar nicht mehr neu zu kaufen, denn sie wurden mittlerweile aus der Produktion genommen. Wenn dir ausgerechnet ein solches gefällt, bleibt natürlich ohnehin nur der Gebrauchtkauf.
Legst du Wert auf Nachhaltigkeit? Dann gibt es kaum eine bessere Alternative als ein bereits genutztes E-Bike. Indem du es dem Vorbesitzer abkaufst, bewahrst du es davor, im Elektromüll zu landen.
Und falls du das gute Stück eines Tages selbst nicht mehr brauchen solltest, kannst du es wahrscheinlich immer noch zu einem vernünftigen Preis weiterverkaufen. Der Wertverlust ist bei Elektrofahrrädern nämlich aufgrund der hohen Nachfrage relativ gering. Wie genau sich der Wert von gebrauchten E-Bikes über die Jahre entwickelt, kannst du weiter unten in unserer Tabelle überprüfen.
Nachteile eines gebrauchten E-Bikes
Natürlich kannst du dir beim Kauf nie hundertprozentig sicher sein, in welchem Zustand sich das Rad tatsächlich befindet. Vieles hängt davon ab, wie der Vorbesitzer damit umgegangen ist – und von der Ehrlichkeit des Verkäufers. Viele Schäden kannst du aber von vornherein ausschließen, wenn du weißt, worauf bei einem gebrauchten E-Bike zu achten ist.
E-Bike gebraucht kaufen – ja oder nein?
Wir sagen ganz klar: Ja, das lohnt sich. Wieso auf Kosten unserer Umwelt neue E-Bikes produzieren, wenn es so viele gebrauchte gibt, die noch jahrelang fahrtauglich sind – und unbenutzt in einem Keller herumstehen? Und warum solltest du dein Budget überstrapazieren, wenn es auch anders geht? Bei der bereits existierenden Modellvielfalt findest du bestimmt ein Secondhand-Bike bei Kleinanzeigen, das zu dir passt.