Deutschlandticket hin oder her: Auch im ÖPNV sind sperrige Möbel in der Regel nicht erlaubt. Und besonders zu Stoßzeiten, wo es ohnehin schnell eng wird, wirst du häufig missbilligende Blicke von deinen Mitfahrern ernten, wenn du mit einer Garnitur Küchenstühle auftauchst. Außerhalb der Stoßzeiten (also später am Abend oder sehr früh am Wochenende) werden Möbeltransporte von deinen Mitreisenden aber eher toleriert.
Besonders, wenn das Möbelstück zerlegbar ist und du einige Freunde zu Hilfe rufen konntest, ist auch ein sperriger Kleiderschrank kein Problem. Und wenn dich der Fahrer einsteigen lässt, hast du ohnehin schon gewonnen. Aber wenn das nicht klappt?
Zur Not kann man immer auf ein Transportunternehmen zurückgreifen. Manche von ihnen bieten kleinere Möbeltransporte oft zu günstigen Preisen an. Manchmal bist du um die 50 Euro schon dabei, wenn du wirklich nur den Transport von Bordsteinkante zu Bordsteinkante benötigst.
Wenn du Helfer brauchst, die dir deine Möbel zerlegen und in deiner Wohnung im 4. Stock wieder aufbauen, kann es allerdings rasch teurer werden. Und natürlich kommt es beim Preis auch auf die Entfernung an und wie flexibel du (bzw. der Verkäufer) beim Lieferdatum bist.
Wer allerdings preisbewusst secondhand kauft, will sein Geld dann nicht so gerne beim Transport verlieren. Bevor du also ein Transportunternehmen beauftragst, dir deinen neuen Schrank nach Hause zu liefern, sieh dir die Tipps von Tom und Lena an, die leidenschaftliche Möbelkäufer sind.
Bisher haben sie noch alles ohne Auto nach Hause gebracht – sogar einen riesigen Mahagonischran, den sie auf einem Longboard 3,8 Kilometer quer durch Berlin gerollt haben. Wie sie das genau angestellt haben und mit welchen Tricks sie ihre Schätze sonst so nach Hause transportieren, haben sie in unserem Interview verraten.