Welcher Terrassenbelag für dich der richtige ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen von den Gegebenheiten des Standorts, auf dem die Terrasse platziert werden soll, zum anderen aber auch von deinem Geschmack. Andererseits entscheidet bei der Wahl des richtigen Terrassenbelags natürlich auch der Preis mit. Zum Glück gibt’s günstige Alternativen, die auch optisch was hermachen. Hier einige Ideen für Terrassenbeläge …
Terrassen aus Stein
Terrassenbeläge aus Steinplatten bekommst du schon ab 10 Euro pro Quadratmeter. Leider läppern sich die Kosten beim Aufbau schnell zusammen. Ohne einen Profi-Handwerker geht hier gar nichts. Zunächst benötigst du für eine Steinterrasse eine ebene Fläche. Hinzu kommen die Kosten für Bordsteine, Splitt und Beton.
Für Stein-Terrassenbeläge aus Naturstein, Schiefer, Keramik oder Granit darfst du sogar noch mehr hinblättern. Jedoch wiegt die Optik den Preis auf, wenn du Wert auf eine luxuriöse Design-Terrasse legst.
Holzterrassen – der Preis für die Optik
Noch teurer wird’s bei Holzterrassen. Hier benötigst du als Untergrund quasi eine komplette Steinterrasse, auf die wiederum eine Unterkonstruktion aus Holz gebaut wird. Auf diese werden dann erst die eigentlichen Terrassendielen verlegt.
Aber das ist noch nicht alles: Holzterrassen sind überaus pflegebedürftig. Die empfindlichen Holzdielen müssen regelmäßig geölt und lasiert werden, damit du lange daran hast. Außerdem solltest du über eine Terrassenüberdachung nachdenken, denn nasse Echtholz-Terrassendielen können aufschwemmen. Dadurch können sie sich verziehen und unschöne Fugen bilden. Zudem sind Holzterrassen anfällig für Grünspan.
Immerhin punkten Holzterrassen mit einer relativ langen Lebensdauer. Gut gepflegte Holz-Terrassendielen aus Bangkirai halten bis zu 20 Jahre.
Nicht nur gut für die Umwelt – die preisgünstige DIY-Naturvariante
Die günstigste Terrassenbelags-Alternative muss nicht unbedingt eine professionelle Terrassenkonstruktion sein. Ein sorgfältig angepflanzter Rasen, der im Herbst gepflanzt wird, bildet im nächsten Sommer einen stabilen Boden für Gartenmöbel. Der Nachteil dabei ist allerdings, dass du bei Regen nasse Füße bekommst.
Eine weitere Möglichkeit ist eine Terrasse aus Kies oder Splitt. Das könnte allerdings eine wackelige Angelegenheit werden. Darüber hinaus sind Kies-Terrassen sehr schwer zu reinigen. Nicht zuletzt kannst du deine Terrasse mit Sand aufschütten – Beach-Feeling inklusive.
Der Vorteil an diesen Varianten ist, dass du sie ganz einfach und ohne hohe Kosten selbst umsetzen kannst. Ansonsten gilt: als Übergangslösung genial, als Dauerlösung eher ungeeignet.
Terrassenbelag aus Kunststoff – die pflegeleichte Alternative
Solltest du Wert auf einen ordentlichen Belag legen, liegst du mit einem Terrassenbelag aus Kunststoff goldrichtig. Sie sind besonders pflegeleicht, teilweise wasserfest und preisgünstig. Die Kosten für einen Gummi- oder WPC-Terrassenbelag beginnen schon bei etwa 30–40 Euro pro Quadratmeter. Klickfliesen erhältst du sogar noch günstiger.
Terrassenbelag aus Gummigranulat kannst du dir wie den Boden auf einem Sportplatz vorstellen – weich und federnd. Die Gummiplatten kannst du ganz einfach wie Puzzleteile ineinander stecken und selbst verlegen.