Bei Telefonkarten werden in der Regel drei Werte angegeben:
- Der Nennwert, also das Guthaben, das zum Telefonieren verwendet werden konnte und das auf der Karte aufgedruckt ist.
- Der Sammlerwert, der laut Katalogen für eine bestimmte Karte bezahlt wird.
- Der Handelswert liegt unter dem Sammlerwert und ist jener Preis, der bei einer Auktion auch wirklich erreicht werden kann.
Da der Sammlerwert meist theoretisch bestimmt wird, ist der Handelswert der wichtigste Wert.
Für Telefonkarten gibt es eigene Kataloge (on- und offline), in denen alle herausgegebenen Telefonkarten und deren Wert verzeichnet sind. Die drei bekanntesten Kataloge für Telefonkarten ist der Sherlock-Katalog, der Michel-TK-Katalog und der DeTe-Katalog für Prepaid-Karten. Im Michel-TK-Katalog gibt es Fotos zu jeder Karte, was das Auffinden einzelner Karten sehr leicht macht. Dagegen sind die Preise, die im unbebilderten Sherlock-Katalog angegeben sind, in der Regel realistischer.
Viele Menschen kaufen und verkaufen Telefonkarten über Onlineauktionen oder anderen Onlineplattformen wie Kleinanzeigen. Dort kannst du dich nach erzielten Preisen umsehen.
Oder frage in einschlägigen Sammlerforen nach deiner Karte. Die dortigen Liebhaber helfen dir gerne weiter und vielleicht bekommst du auch gleich ein Angebot. Auch die Website telesammler.de vom Verein der Telefonkartensammler hat viele Informationen über Telefonkarten, über die sich der Wert deiner Karten leichter bestimmten lässt.