Auch Maschinen von bekannteren Herstellern, die in höherer Auflage produziert wurden, erzielen am Markt teilweise noch schöne Preise. Wir haben für dich eine Auswahl zusammengestellt:
Olympia-Schreibmaschine
In der neunzigjährigen Geschichte des deutschen Schreibmaschinenfabrikanten Olympia erblickten unterschiedliche Modelle das Licht der Welt. Manche davon hatten prominente Nutzer wie Woody Allen oder Paul Auster. Je nach Ausgabe, Baujahr und Zustand werden die Geräte zwischen 40 Euro und über 600 Euro angeboten. Die mechanische Reiseschreibmaschine „Regina Deluxe“ aus den 80er-Jahren ist ein günstiges Beispiel – das Olympia „Modell 7“ von 1930 ein teures.
Adler-Schreibmaschine
Das Frankfurter Unternehmen Adler war in Deutschland das erste, das fabrikmäßig Schreibmaschinen herstellte. Im Jahr 1900 kam die sagenumwobene Adler-Schreibmaschine „Modell 7“ auf den Markt. Sie begründet den Weltruf von Adler-Büromaschinen. Im Internet findest du Angebote, die von 15 Euro bis zu über 1000 Euro reichen. Eine funktionsfähige Adler „Tippa S“ aus den 70er-Jahren ist oft günstig, das „Modell Standard“ aus den 30er-Jahren eher teuer.
Erika-Schreibmaschine
Das im Großraum Dresden ansässige Unternehmen Seidel & Naumann feierte seinen internationalen Durchbruch mit der Reiseschreibmaschine Erika – benannt nach der Enkeltochter des Unternehmensgründers Naumann. Im Netz findest du eine breite Preisspanne für Schreibgeräte dieser Firma. Mit Farbband arbeitende Maschinen aus den 60er-Jahren werden bereits für 5 Euro eingestellt. Für „Erika 5“-Geräte aus den 30er-Jahren hingegen werden Summen über 1000 Euro verlangt. Häufiger gibt es aber Modelle bis 450 Euro.
Continental-Schreibmaschine
1903 bringt die Chemnitzer Firma Wanderer ihr erstes Modell einer Schreibmaschine heraus und lässt sie durch insgesamt 60 Patente schützen. 1911 erhält die Continental-Schreibmaschine auf der Brüsseler Weltausstellung den großen Preis. Heute kannst du nicht gereinigte und teils defekte Geräte dieser Firma bereits für 10 Euro im Internet erstehen. Für perfekt erhaltene oder restaurierte Schreibmaschinen aus den 20er-Jahren wiederum verlangen Anbieter Preise von beinahe 1100 Euro.
Triumph-Schreibmaschine
Die Nürnberger Triumph Werke, die später mit der Firma Adler fusionierten, stiegen 1909 in die Produktion von Schreibmaschinen ein. Das 1927 erstmals verkaufte „Modell 10“ erwies sich als Exportschlager, mit dem sogar der damalige Papst Pius XI seine Texte verfasste. Für eine voll funktionsfähige Triumph „Matura“ aus dem Jahre 1950 verlangen Händler teilweise unter 20 Euro online. Einige Modelle kosten dagegen 750 Euro und mehr.
Mercedes-Schreibmaschine
Die in Mehlis ansässige Mercedes-Bureau-Maschinen G.m.b.H begann 1908 mit dem Bau von Schreibmaschinen. Dank der ersten per Elektromotor betriebenen Modelle wurde die Firma in den 30er-Jahren zu Europas größtem Büromaschinen-Produzenten. Das „Modell 5“ von 1928 wird heute für Preise über 450 Euro angeboten. Reiseschreibmaschinen mit Tasche aus den 60er-Jahren gibt es schon ab 45 Euro zu haben.
Hermes-Schreibmaschine
Die Schweizer Traditionsfirma Paillard stellte ab den 20er-Jahren Schreibmaschinen her. Mit dem Modell „Hermes 2000“ brachte das Unternehmen seine erste Kleinschreibmaschine auf den Markt. Die Ausgabe der „Hermes 2000“ aus den 60er-Jahren findest du heutzutage für etwa 580 Euro auf Onlineplattformen. Eine aus Metall gefertigte Hermes-Baby-Schreibmaschine „Modell Nr. 210322“ kannst du für gut 250 Euro käuflich erwerben.