Klar, ein stark benutztes Spielzeug, das es in einer hohen Auflage gab, ist weniger wert als ein Spielzeug aus einer limitierten Edition im Topzustand. Um den richtigen Angebotspreis wählen zu können, solltest du diese drei Punkte gründlich checken, bevor du deine Second-Hand-Ware zum Kauf auf Kleinanzeigen anbietest:
1. Handelt es sich wirklich um ein Original?
Recherchiere im Internet, was das jeweilige Produkt als Original ausweist. Das können Farben, Formen, Markierungen, Aufkleber, Stempel oder Aufnäher sein. Wenn du noch im Besitz der Originalpackung bist, umso besser: Viele Sammler sind bereit, für einen Artikel in Originalverpackung ein Vielfaches des ursprünglichen Wertes auszugeben.
2. In welchem Zustand ist der Artikel?
Für Sammler ist meist ein neuwertiger Zustand entscheidend. Wer bloß in nostalgischen Kindheitserinnerungen schweben will, ist oft schon mit einem guten Zustand zufrieden. Gib den Zustand deines Angebotes in jedem Fall ehrlich an und weise auf etwaige Mängel schon in der Anzeige hin. So ist eine faire Verhandlung möglich. Bei elektronischen Spielwaren solltest du zudem die Funktionsfähigkeit feststellen. Ist dir ein Test nicht möglich, schlägt sich das auf den Preis aus.
3. Selten und gefragt oder in jedem zweiten Keller zu finden?
Manchmal haben Dinge aus der Kindheit einen hohen emotionalen Wert. Beim Kauf und Verkauf kommt es jedoch meist auf Fakten an und hier gilt: Je seltener und gefragter ein Spielzeug ist, desto teurer wird es auch gehandelt. Eine Online-Recherche hilft dir hier weiter. Finde den genauen Namen des Produktes heraus und schaue, wie selten es ist und zu welchen Preisen es momentan gehandelt wird.