Wie viel ist mein PC noch wert?

27.02.2023 | von Kleinanzeigen

Ratgeber

Ob du Gaming liebst oder deinen PC im Homeoffice beruflich nutzt – in der Regel wird alle zwei Jahre ein neues Gerät angeschafft. Und was passiert mit dem alten? Damit sich dein Zuhause im Laufe der Zeit nicht in ein privates Technik-Museum verwandelt, lautet unsere Empfehlung: weg damit. Aber nicht etwa auf den Sperrmüll oder zum Schrotthändler. Gewusst wie, kannst du gebrauchte Hardware gut bei Kleinanzeigen verkaufen. Wenn du dir nun die Frage stellst: „Wie viel ist mein PC noch wert?“, verraten wir dir jetzt, wie du den Wert deines Gerätes ermitteln kannst und worauf du zudem achten solltest.

Was bestimmt den Wert eines alten Computers?

Die vermutlich wichtigste Frage – wie kann man den PC-Wert schätzen – beantworten wir dir im folgenden Absatz. Um für einen gebrauchten PC den Wert zu berechnen oder zu schätzen, solltest du einige wichtige Punkte klären:

Welche Hardware hat dein PC?

Unter „Hardware“ versteht man die festen Komponenten eines Computers, also zum Beispiel den Arbeitsspeicher, den Prozessor oder die Festplatte. Auch Mainboard, Laufwerke, Arbeitsspeicher, Maus, Tastatur, Gehäuse, Netzteil oder Lüfter gehören zur Hardware. Und externe Geräte wie ein Scanner oder externe Laufwerke für deinen Computer sind ebenfalls damit gemeint.

Welche Ausstattung hat dein Gerät?

  1. Arbeitsspeicher: Mindestens 8 oder 16 GB RAM sollten es sein – je größer der Arbeitsspeicher, desto besser.
  2. Grafikkarte: Eine besonders gute Grafikkarte ist insbesondere für Gamer wichtig. In Grafikkarten ist ein Grafikprozessor verbaut, auch GPU genannt. Die GPU ist für die Auslieferung der Bilder zuständig.
  3. Ein Monitor mit einer Größe von 24-27 Zoll gilt als ideal; die Schnittstellen des Monitors sollten jeweils zum PC passen.
  4. Auch der Prozessor liegt bei Gamern besonders im Fokus. Für alle, die keine besonders aufwendigen Programme bedienen wollen oder müssen, sind meist i5 oder i7 Prozessoren perfekt.
  5. Eine 256 GB SSD-Festplatte reicht für die meisten Anwendungen aus. SSD-Festplatten sind schneller als HDD-Festplatten.
  6. Auch die Schnittstellen deines PCs spielen für den Verkaufspreis eine Rolle. HDMI- und USB-Anschlüsse sind wichtig, heute meist USB 3.0.

Welche Software hat dein PC?

Mit „Software“ sind Bestandteile der IT gemeint, die man nicht anfassen kann. Dazu gehören also verschiedene Programme oder auch das Betriebssystem.

Welches Betriebssystem hat dein PC?

Das Betriebssystem stellt die Grundlage für die Benutzung des Computers dar. Man versteht darunter die Software, die die Abarbeitung von Programmen steuert und überwacht. Als Betriebssystem sollte Windows 10 oder bei einem Apple-Gerät macOS installiert sein. Es gibt auch PCs, auf denen kein Betriebssystem installiert ist. Deswegen solltest du das Betriebssystem deines Geräts in deinem Angebot erwähnen und auch so genau wie möglich benennen.

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In welchem Zustand befindet sich dein PC?

Hier gilt wie bei allen Dingen, die man gebraucht verkaufen möchte: je besser der Zustand, desto höher der Preis. Wenn dein Gerät aussieht wie neu und sich einwandfrei benutzen lässt, macht sich das beim Verkaufspreis positiv bemerkbar. Risse im Gehäuse, Kratzer auf dem Monitor oder fehlende Abdeckungen auf Tastaturen hingegen führen zu einem schnellen Wertverfall. Auch Sticker auf dem Gerät oder Gravuren sind bei Käufern in der Regel nicht gerne gesehen.

Hat dein PC (noch) eine Garantie?

Als Privatperson musst du keine Garantie für dein Gerät anbieten, bzw. bist du dazu auch gar nicht befugt. Ist aber beispielsweise noch Garantie auf dem Gerät, z. B. weil du es erst vor einigen Monaten gekauft hast? Und nun möchtest du – aus welchen Gründen auch immer – auf ein anderes Gerät umsteigen? Dann solltest du die Garantielaufzeit in deiner Angebotsbeschreibung bei Kleinanzeigen angeben. Es ist wichtig, dass du dann auch alle relevanten Unterlagen dazu aufbewahrt hast und dem Gerät beim Verkauf beilegen kannst.

Die Antworten auf all diese wichtigen Fragen werden dir vor dem Verkauf wertvolle Hinweise geben, um einen realistischen PC-Wert zu berechnen. Grundsätzlich solltest du davon ausgehen, dass Windows-Computer ebenso wie viele andere technische Geräte im gebrauchten Zustand recht schnell an Wert verlieren. Sogar ungebrauchte Geräte sind in der Regel nach einigen Monaten oder wenigen Jahren deutlich weniger wert. Meistens sind in der Zwischenzeit nämlich neue, leistungsstärkere oder anders verbesserte PCs auf den Markt kommen. Aber auch hier gilt – je gesuchter ein bestimmtes Modell ist, desto höher der Preis auf dem Gebrauchtmarkt.

PC-Wert online ermitteln: PC-Preis-Rechner

Für eine erste Schätzung, was dein PC wert ist, kannst du einen Online-Rechner zu Hilfe nehmen. Ein Programm namens „Restwertberechnung“ ermittelt den aktuellen Marktpreis deines Geräts. Gib den ursprünglichen Kaufpreis in das Formular ein, wähle das Alter aus und gib an, ob dein PC einen TFT-Monitor oder einen Röhrenmonitor hat oder ob du ihn ohne Monitor verkaufst. Nachdem du auf „Restwert berechnen“ geklickt hast, bekommst du eine Schätzung des möglichen Verkaufspreises angezeigt.

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Allgemeine Tipps zur Bestimmung des Werts

Zu beachten gibt es, dass du diese Berechnung nur für Geräte durchführen kannst, die maximal 48 Monate alt sind. Insgesamt gilt, dass gebrauchte PCs recht schnell an Wert verlieren – auch dann, wenn du einen gehegten und gepflegten Gamer-PC verkaufen möchtest. Als grobe Faustregel zur Orientierung kann man sagen, dass sich der Wert deines Gerätes pro Nutzungsjahr halbiert. Vorausgesetzt, dass das Gerät einwandfrei funktioniert und keine sichtbaren Schäden aufweist.

Wenn dein PC älter als vier Jahre ist, kannst du erwägen, ob du ihn als ganzes Gerät oder in einzelnen Komponenten für Bastler verkaufst. Ersatzteile sind mitunter gesucht, besonders für PCs, die in geringerer Auflage gefertigt wurden. Hier können beispielsweise bestimmte Grafikkarten oder Prozessoren Interessenten finden, auch Netzteile werden immer wieder als Ersatzteil gesucht.

Wie ermittle ich den Wert meines PCs bei Kleinanzeigen?

Kennst du nun den ungefähren aktuellen Wert deines Geräts, solltest du die Preise auf dem Gebrauchtmarkt vergleichen. Wir empfehlen dir, dazu bei Kleinanzeigen den Namen, die Typennummer und auch den Jahrgang deines PCs einzugeben. Auf diese Weise findest du ähnliche Angebote und kannst besser einschätzen, welcher Preis für dein Gerät marktüblich, besonders günstig oder zu teuer ist.

Tipps zum Verkaufen

Um deine Chancen auf einen guten Verkaufspreis zu erhöhen, solltest du in deiner Anzeige bei Kleinanzeigen darauf achten, dass du alle wichtigen Informationen aufgelistet hast. Im Zweifelsfall gilt: je mehr Details, desto besser. Achte aber darauf, dass du die Informationen übersichtlich gestaltest, damit du es Menschen, die an deinem Angebot interessiert sind, möglichst einfach machst. Sie sollen schließlich die für sie relevanten Infos schnell finden können. Auch gute Bilder sind hilfreich und tragen dazu bei, dass sich dein Gerät leichter verkauft. Wir haben in unserem Magazin wertvolle Tipps für dich, wie du einzelne Komponenten oder deinen kompletten gebrauchten PC verkaufen kannst.

Was mache ich mit meinem alten Computer?

Was also solltest du mit deinem alten Computer tun? Die Antwort ist kurz: Fast alles, was ungenutzt bei dir zu Hause steht, kannst du zu Geld machen. Mit unseren Tipps wird so aus einem Staubfänger eine willkommene Ergänzung für deine Haushalts- oder Urlaubskasse. Übrigens: Suchst du selbst nach einem Ersatzteil für ein altes Gerät, damit du es wieder nutzen oder besser verkaufen kannst? Auch dafür ist Kleinanzeigen die perfekte Adresse. Einen Guide für den Kauf von gut erhaltenen gebrauchten Grafikkarten findest du in unserem Magazin.

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