Wenn Du Felgen mit anderen Maßen anbaust, brauchst Du neue Reifen. Auch hier spielt die Größe eine wichtige Rolle. Wichtig: Der Abrollumfang darf sich nur minimal verändern, weil sonst der Tacho ein falsches Tempo anzeigt. Ausschlaggebend ist die größte Serienbereifung. Etwas weniger Umfang ist erlaubt, mehr nur mit Kontrolle und gegebenenfalls Anpassung des Tachos.
Wie passt das zusammen? Ganz einfach: Wenn die Felge größer wird, muss der Reifen flacher sein. Fährst Du zum Beispiel normalerweise die Reifengröße 225/45 R17, willst aber eine Felge mit 18 Zoll Durchmesser anbauen, benötigst Du Reifen in den Dimensionen 225/40 R18.
Die erste Zahl beschreibt die Reifenbreite in Millimetern, die zweite definiert die Flankenhöhe, angegeben in Prozent zur Reifenbreite. Die dritte nennt den Felgendurchmesser, mit dem dieser Reifen kompatibel ist. Reifenrechner im Internet werten für Dich diese Zahlen aus und berechnen den Umfang.
Hinter der Größe stehen weitere Kennungen auf dem Reifen. Zunächst ein Buchstabe: Er steht für die zulässige Höchstgeschwindigkeit des Reifens. Ein Sommerreifen muss mehr Tempo aushalten, als Dein Auto fahren kann. Sind zum Beispiel 208 km/h Topspeed in Deinen Papieren eingetragen, benötigst Du einen Reifen mit der Kennung „H“ (210 km/h) oder besser.
Dahinter beschreibt eine zweistellige Zahl die Traglast des Reifens. „84“ steht zum Beispiel für 500 Kilogramm. Gleiches Spiel wie bei den Felgen: Zwei Reifen müssen die Last einer Achse tragen können.