Ähnlich wie bei den Lebenshaltungskosten liegt die Bundeshauptstadt auch bei den Mietkosten auf dem zweiten Platz hinter München. Mit einem Wert von 33,1 ist die Miete hier jedoch relativ günstig – zumindest im Vergleich zu New York. Mehr zum internationalen Vergleich jedoch später. Die Kosten für eine Wohnung sind bei den Lebenshaltungskosten von enormer Bedeutung. Immerhin können die meisten von uns bezeugen, wie viel des Gehalts für die Miete oder den Kredit des Hauses abgeht. Die Kosten sind ausschlaggebend darüber, wie groß unsere Wohnung oder unser Haus sein darf und wo es liegt.
Zudem sind im bundesweiten Vergleich die Preise in Supermärkten relativ gleich. Eine Dose Linsensuppe bei einer bekannten Supermarktkette kostet in Castrop-Rauxel in der Regel genauso viel wie in Bremerhaven oder in Starnberg. Daher sind vorwiegend die Wohnkosten entscheidend bei den Unterschieden in den Lebenshaltungskosten in Deutschland.
Man muss laut Numbeo mit 7.883,79 Euro pro Quadratmeter rechnen, wenn man Eigentum in Berlin kaufen möchte. Dabei ist die größte Stadt Deutschlands wesentlich günstiger als etwa München. Beim Spitzenreiter im Süden Deutschlands musst du ca. 2.000 Euro mehr pro Quadratmeter bezahlen. Teurer als Berlin ist unter den Top 10 der deutschen Städte allerdings sonst nur noch Hamburg mit 8.019,29 Euro.
Für die Wohnungen zum Mieten haben wir uns 1- und 2-Raum-Objekte angeschaut. Auch hier verhält es sich ähnlich, wobei die Preise insgesamt etwas näher beieinanderzuliegen scheinen. Interessant dabei ist, dass etwa eine 1-Zimmer-Wohnung in Frankfurt teurer als in Berlin ist, eine 3-Zimmer-Wohnung jedoch wieder günstiger. Während das Kaufen in Hamburg etwas teurer pro Quadratmeter ist, ist die Miete in der Hansestadt um einiges günstiger.
Du fragst dich, wo die meisten Menschen in Berlin wohnen möchten? Dann entdecke unseren Artikel zu den beliebtesten Vierteln Berlins.